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Information für Tierärzte

Ausbildung   Berufsbild   Kongresstermine   Infoblätter   Stellungnahmen

 

 

Berufsbild

 

Disziplin

 

Beinhaltet Kenntnisse von

 

Erforderlich für

Ethologie- Verhaltensbiologie gängiger Heimtierspezies

 

Lebensweise, Sozialver- halten, Kommunikation, Kognition und spezies-spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen

 

Einschätzung des Verhal-tens in Funktion der Umgebungsfaktoren, Beurteilung der Gewährleistung spezies-spezifischer Bedürfnisse

 

 

 

 

 

Neuroanatomie, Neurophysiologie

 

Anatomie und Physiologie des ZNS; Stoffgruppen, die dort der Nachrichtenübermittlung dienen (Neurotransmitter, Hormone, Pheromone) Besonders: Schmerzleitung, Stressgeschehen

 

Einfluss dieser Strukturen auf das Verhalten

 

 

 

 

 

Pharmakologie

 

Struktur, Wirkungsweise,  Abbau und Interaktion pharmakologisch wirksamer Substanzen

 

korrekten Anwendung von zur Verhaltensbeeinflussung eingesetzten Substanzen

 

 

 

 

 

Abweichendes Verhalten - Psychopathologie

 

elementaren pathologischen Prozessen und deren Leitsymptomen

Entwicklungsbedingten Störungen

Störungen der sozialen Organisation

Kognitiven Störungen

Repetitiven Verhaltensweisen

 

korrekte Diagnose von:
Angststörungen, affektiven Störungen (Depression),  
altersbedingten Störungen

Deprivationssyndrom,  
HS/HA, Dyssozialisation

Hierarchie-bezogenen  
Störungen,  
Persönlichkeitsstörungen

Kognitiver Dysfunktion

 

 

 

 

 

Humanpsychologie

 

Empathie,  Befragungstechniken (Kommunikation)

 

Compliance + Motivation von Tierbesitzern, therapeutische Allianz mit Tierbesitzer

 

 

 

 

 

Psychologie

 

Lerntheorien (Habituation,     Desensibilisierung, Flooding, Extinktion, Gegenkonditionierung, Spieltherapie, kognitiver Therapie

 

Auswahl angemessener Therapie

 

 

 

 

 

Praktischer Umgang mit gängigen Heimtierspezies

 

Anwendung Trainingstechniken

 

Prävention und Korrektur unerwünschter Verhaltensweisen

 

 

 

 

 

Basiswissen Training

 

Hilfsmittel wie Halti, Disks

 

 

 

 

 

 

 

Ethik

 

Basistheorien (Kant, Aristoteles, Singer, Reagan)

 

Abschätzung der Bedeutung und Folgen für Tier und Tierbesitzer, Abwägen der verschiedenen Wertigkeiten (Lebensqualität, Gefahrenpotential, Wohlbefinden Tier, Tierschutz)

 

 

 

 

 

Gesetze

 

Tierschutzgesetze, Gesetzgebung „gefährliche“ Hunde

 

korrekte Beratung Tierbesitzer, Prävention

 

 

 

 

 

Wissenschaftliches Arbeiten

 

Kenntnis und Anwendung von Methoden zur Daten-sammlung und -auswertung, Beschreibung eines Falles, Bereitschaft zum Austausch mit Kollegen oder anderen Disziplinen

 

Anfertigen von wissenschaftlichen Arbeiten, kritische Betrachtung existierender Literatur

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